In der Vergangenheit waren die Börsengänge als rentable Anlageform nur großen Fonds oder Elitekunden großer Brokerfirmen oder Banken vorbehalten, und für Kleinanleger war es schwierig (fast unmöglich), Zugang zu den Börsengängen zu erhalten. Sie konnten keine Aktien zu dem vom Unternehmen festgelegten Ausgabepreis kaufen und mussten warten, bis die Aktien tatsächlich an der Börse gehandelt wurden.

Glücklicherweise haben neue Technologien und Marktplätze die Spielregeln geändert, so dass nun auch durchschnittliche Anleger an Börsengängen teilnehmen können. Die Broker haben sich entsprechend angepasst, so dass der Zugang zu Börsengängen jetzt erschwinglicher ist.

Wie man Aktien bei Börsengängen zum Ausgabepreis kauft

  1. Prüfen Sie die Details des Börsengangs. Recherchieren Sie immer zuerst selbst über das Unternehmen, das an die Börse gehen wird.
  2. Finden Sie einen Broker. Sie brauchen einen Broker, der Ihnen Zugang zum Börsengang verschaffen kann. Bei jedem IPO-Profil auf IPObase haben wir ein spezielles Tool integriert, das Anleger mit verfügbaren IPO-Brokern in ihrer Nähe zusammenbringt. Klicken Sie einfach auf die Schaltfläche "IPO-Broker finden".
  3. Überprüfen Sie die Mindestanforderungen des Brokers zur Teilnahme an Börsengängen, wie z. B. das Mindestguthaben am Konto, das sehr unterschiedlich sein kann.
  4. Erstellen Sie ein Handelskonto. Für die KYC-Prüfung müssen Sie Ihren Personalausweis und ein Dokument zur Bestätigung der Wohnsitzadresse (Stromrechnung) vorlegen.
  5. Zahlen Sie auf Ihr Konto ein. Um an einem Börsengang teilzunehmen, muss Ihr Konto über den Betrag verfügen, für den Sie beim Börsengang die Aktien zum Ausgabepreis kaufen möchten.
  6. Beantragen Sie den Kauf der Aktien. Wenn Sie die Voraussetzungen für die Teilnahme an einem Börsengang erfüllen, besteht Ihr nächster Schritt darin, eine bestimmte Anzahl von Aktien für den Börsengang zu beantragen. Möglicherweise werden Ihnen nicht alle beantragten Aktien zugeteilt, die Sie gerne gekauft hätten.
  7. Warten Sie auf die Zuteilung. Die tatsächliche Anzahl der bei einem Börsengang gekauften Aktien hängt von Angebot und Nachfrage ab. Der übergeordnete Underwriter behält sich das Recht vor, Sammelanträge teilweise auszuführen. Wenn also die Nachfrage groß ist, kann es sein, dass Sie weniger Aktien bekommen, als Sie beantragt haben. Natürlich zahlen Sie nur für die gekauften Aktien. Der Rest des Geldes wird auf Ihr Konto zurücküberwiesen.

Hinweis: Viele Aktienkäufe bei Börsengängen sind mit einer Sperrfrist verbunden, die in der Regel 90 oder 180 Tage dauert. Bis zum Ablauf dieser Frist können Sie Ihre Aktien nicht verkaufen.

Wie man nach dem Börsengang in Aktien investieren kann

Die konservativste Art, Aktien zu kaufen, besteht darin, den Börsengang abzuwarten und die Aktien auf dem freien Aktienmarkt zu kaufen. Sie können dies über ein Broker-Konto oder eine Trading-App tun. Allerdings werden Sie nicht zu dem niedrigen Ausgabepreis einsteigen können, der vor dem Börsengang angeboten wurde.